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Bibliothek Artikel
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Eine Bibliothek (griechisch Buchbehälter) ist eine Institution oder der Ort (Bibliotheksbau) einer geordneten und benutzbaren Sammlung von Büchern und anderen publizierten Medien und Informationen oder eine solche Sammlung selbst.
Eine andere Nennung für (vor allem öffentliche) Bibliotheken ist Bücherei.
Die Nennung Bibliothek wird gelegentlich auch für andere Informationssammlungen, wie Webseiten, Datenbanken, Sammlungen
von Programmroutinen (Programmbibliothek) oder einzelne Bücher, benutzt.
Buch-Tipp: Bücherwelten 2008 Ein Augenschmaus! Die schönsten Bibliotheken aus dem Buch "Bücherwelten" sind nun auch auf diesem besonderen Kalender zu sehen.
Dabei stimmt die Mischung aus Alt und Modern, so das wohl jeder Betrachter seine Lieblingsbibliothek auf den zwölf Monatsblättern finden wird.
Reto Guntli hat Bibliotheken in ganz Europa besucht und fotografiert. Dabei... | |
Die Aufgaben einer Bibliothek bestehen in dem Sammeln, Erschließen und Vermitteln von Büchern
und anderen Publikationsformen, wie Zeitschriften, Tonträgern, Bildmaterialien, Mikroformen, elektronischen Publikationen. Jeder geführte Gegenstand hat eine Standortnummer (engl.: call number), anhand derer man das Stück in dem Katalog und in der Bibliothek finden kann.
Indem sie ihre Bestände zur Verfügung stellen und archivieren, dienen Bibliotheken der Versorgung der Bevölkerung (Öffentliche Bibliotheken) und Forschung (wissenschaftliche Bibliothek) mit Literatur und Informationen (zusammen mit den
Verlagen und den Medien, die diese produzieren und dem Buchhandel, der für die kommerzielle Verbreitung sorgt).
Je nach Ausprägung nehmen Bibliotheken verschiedene Dienstleistungsaufgaben
aus dem BID-Bereich (Bibliothek, Information, Dokumentation) wahr, darunter auch pädagogische Aufgaben wie die Leseförderung .
Verwandte Einrichtungen sind Dokumentationseinrichtungen und Archive, wobei die Grenzen fließend sind.
Die Gesamtheit aller Bibliotheken bilden das Bibliothekswesen,
die in einer Bibliothek arbeitenden Menschen bezeichnet man Bibliothekare
und die wissenschaftliche Disziplin von der Organisation und Funktion
von Bibliotheken und anderen Informationseinrichtungen ist die
Bibliothekswissenschaft. Der Geschäftsgang in einer Bibliothek wird Bibliotheksverwaltung, optimierende Tätigkeiten nach innen und aussen wird Bibliotheksmanagement genannt.
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Nutzung von Medien in einer Bibliothek | |
Der Bestand einer Bibliothek kann zu dem einen als Leihbestand von den Benutzern für eine bestimmte Frist entliehen werden oder als Präsenzbestand ca. in den Räumen der Bibliothek eingesehen werden.
Je nach dem, ob die Medien einer Bibliothek ausgeliehen werden können oder
nicht, unterscheidet man zwischen Ausleihbibliothek und Präsenzbibliothek, wobei in der Regel beide Formen in einer
Bibliothek vorkommen.
In einer Präsenzbibliothek gibt es mindestens einen Lesesaal. Dieser kann als Einladung zu dem gemütlichen Lesen mit komfortablem Mobiliar ausgestattet oder auch als Reihung von Arbeitsplätzen, häufig mit Computern, angelegt sein.
Mit Hilfe der Fernleihe können Benutzer auch die Bestände anderer Bibliotheken nutzen oder über Dokumentenlieferdienst Kopien bestellen.
Weitere Nutzungsmöglichkeiten sind das (ggf. entgeltliche) Kopieren und die öffentliche Wiedergabe.
Buch-Tipp: Der Drachenbeinthron. Bild am Sonntag-Fantasy-Bibliothek Band 06. Überbordende Fantasie Inzwischen selbst ein Klassiker, ist Der Drachenbeinthron" der Versuch Tad Williams gewesen, in der Fantasy Fuß zu fassen. Ohne sein großes Vorbild John R. R. Tolkien allzu deutlich zu kopieren, entwirft er eine Welt, die in vielen Facetten Ähnlichkeiten und Versatzstücke von Mittelerde aufweist, insgesamt aber als eigenständig... |
Finden von Medien in einer Bibliothek | |
dieser Abschnitt muss noch überarbeitet werden
Die Medien in einer Bibliothek werden systematisch verzeichnet und sind mit Hilfe von Bibliothekskatalogen auffindbar. Kriterien bei der Suche nach Literatur sind Autoren und Titel sowie Schlagworte.
Heute werden diese Kataloge meist in elektronischen Datenbanken gespeichert. Die so genannten OPACs sind über Computer und häufig auch in dem Internet einsehbar.
Da die finanziellen Mittel und der Aufbewahrungsplatz einer Bibliothek immer beschänkt sind, spezialisieren sich Bibliotheken.
Einige Bibliotheken haben einen offiziellen Auftrag, bestimmte Medien für alle Zeit zu archivieren.
Dies gilt vor allem für Nationalbibliotheken, die die Veröffentlichungen ihres Landes sammeln (Pflichtexemplar). In Deutschland besteht darüber hinaus in jedem Bundesland ein regionales Pflichtexemplar, das von einer Bibliothek des betreffenden Bundeslandes gesammelt und bewahrt wird. Diese Regionalbibliothek erstellt auch die jeweilige Landesbibliographie oder Regionalbibliographie, in der die Literatur über ein Land oder eine Region nachgewiesen wird.
Siehe auch: Verbundkatalog , KVK, Sondersammelgebiet
Buch-Tipp: Der Eckenknick oder wie die Bibliotheken sich an den Büchern versündigen Ein spannendes Plädoyer für den Erhalt alter Bücher Nicholson Baker, Meister der kleinen („Rolltreppen in dem August") und der größeren („Norys Storys") literarischen Form hat mit seinem 2001 in Amerika und nun hierzulande erschienenen Buch „Der Eckenknick oder wie die Bibliotheken sich an den Büchern versündigen" ein flammendes... |
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Buch-Tipp: Die schönsten Bibliotheken der Welt 2008 Großartig Nach dem großen Erfolg des Wandkalenders 2006 wieder ein Kalender mit 12 erstklassigen Fotos der schönsten Bibliotheken der Welt von Guillaume de Laubier. Akademiker, Wissenschaftler und alle, die Bibliotheken mögen, müssen ihn einfach gut finden. |
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Bereits die alten Ägypter besaßen große Büchersammlungen, aus denen uns die Papyrusrollen bekannt sind, welche auf bis zu 1866 v. Chr datiert werden. Auch die in den Ruinenstädten von Assyrien und Babylonien entdeckten Tafeln und Zylinder mit Schriftzeichen sind Überreste einer Art von Bibliotheken.
Bei den Griechen finden sich zur Zeit der Freiheit ca. wenige Spuren von Privatbibliotheken in den Nachrichten der klassischen Autoren, während über die erste öffentliche, von Pisistratos zu Athen angelegte Büchersammlung bedeutende Zweifel herrschen. Nach dem Untergang der Freiheit wurde die griechische Kultur in die Nachbarländer, nach Asien, Ägypten und Italien, verpflanzt, was die Gründung von Bibliotheken zur Folge hatte. Die bedeutendsten waren die beiden alexandrinischen Bibliotheken, von den Ptolemäern gestiftet, und die Bibliothek zu Pergamon , welche den pergamenischen Königen Entstehung nnd Wachstum verdankte (vergleiche Parthey, Das alexandrinische Museum, Berl. 1838, und Ritsch l, Die alexandrinischen Bibliotheken, Bresl. 1838).
In Rom erwachte der Sinn für Büchersammlungen erst nachdem zweiten Punischen Krieg. Der erste Begründer einer öffentlichen Bibliothek war Asinius Pollio . Unter Augustus, der selbst die Oktaviana und dann die palatinische Bibliothek einrichtete, gehörte es zu dem guten Ton, eine Bibliothek in dem eignen Haus zu haben. Die Einrichtung eines römischen Bibliothekzimmers lehren teils Vitruv und Plinius, teils die in Herculaneum ausgegrabene Bibliothek kennen. Die Aufsicht war ca. Freigelassenen anvertraut. In dem 4. Jahrhundert soll es in Rom 29 öffentliche Bibliotheken gegeben haben, die von den vornehmen Römern fleißig besucht wurden.
Wichtig für die Bibliothekengeschichte des klassischen Altertums ist die Monographie von
Theodor Birt: Das antike Buchwesen in seinem Verhaeltnis zur Litteratur. mit Beitägen zur Textgeschichte des Theokrit, Catull, Properz und anderer Autoren. Berlin 1882 (2. Neudruck Aalen 1959) ISBN 3-511-00012-2
Buch-Tipp: Echt cooles Java. Cleverer Code, Open-Soure-Bibliotheken und Projektideen Toll, aber nix für Anfänger Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch an der einen oder anderen Stelle weitergeholfen.
Es ist nichts für Javaneulinge. Aber wer schon die ersten Javaerfahrungen gemacht hat kann hier an einigen Beispielen sehen, wie er den eigenen Code schöner und sicherer machen kann. |
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Bibliothek des Klosters St. Florian, Österreich
Kalocsa Bischöfliche Bibliothek
Die Stürme der Völkerwanderung brachten den alten Bibliotheken Verderben. In dem Mittelalter waren es die Mönche, welche die. noch übrigen Denkmäler der heidnischen Literatur erhielten; so z. Bibliothek in den Klöstern des Athos (vergleiche Boltz, Die Bibliotheken der Klöster des Athos, Bonn 1881). Namentlich zeichneten sich die Benediktiner dadurch aus, daß ihre Ordensregel den Konventualen das Studium der Klassiker und das Kopieren von Handschriften zur Pflicht machte, um dem Müßiggang vorzubeugen. Namhafte Klosterbibliotheken befanden sich zu Monte Cassino, Korvei (in Westfalen), Fulda, wo Hrabanus Maurus Mönche als Schreiber beschäftigte, vor allem aber in St. Gallen, wo Abt Gosbert (816-836) den Grund zu der berühmten Bibliothek legte, die alle. damaligen Sammlungen übertraf. In dem 14. Jahrhundert hatte jedes Stift wenigstens ein Skriptorium, über welches der Armarius die Aufsicht führte; das Schreibmaterial lieferte der Camerarins oder Cellarius , die Auswahl der zu schreibenden Bücher besorgte der Abt, und die Bibliothekverwaltung lag ebenfalls dem Armarius Bibliothek Das Aufleben der antiken Studien in der Zeit des Humanismus begünstigte den Sammeleifer. Gelehrte, wie Poggio , Philelphus , fingen an, Bücher zu sammenl, und ihrem Beispiel folgten Fürsten und
reiche Patrizierfamilien. In Florenz sammelten die Mediceer , aus deren Tätigkeit die Mediceo-Laurentlana hervorging. Papst Nikolaus V., der gegen
3ooo Handschriften aufkaufte, schuf damit die große vatikanische Bibliothek. In Ungarn hielt König Matthias Corvinus in Italien gebildete Schönschreiber in seinem Sold, um seine Bibliothek, die berühmte Corvina , zu bereichern. Dieser kostbare Bücherschatz, weniger durch innern Wert als äußere Pracht ausgezeichnet, wurde bei der Eroberung Osens durch die Türken (1526) in alle Winde zerstreut, so daß sich Reste in den bedeutenden Bibliotheken Europas vorfinden. Die 35 Werke, welche Sultan Abdul Hamid II. den Ungarn zurückerstattet hat, sind ca. ein höchst dürftiger Überrest von den 5o,ooo Bänden der ehemaligen Corvina.
Über die Bibliotheken des Mittelalters überhaupt gibt erschöpfende Auskunft W. Wattenbach, Das Schriftwesen im Mittelalter (4. unveränderte Auflage. Erstauflage: Leipz. 1875) (http://home.t-online.de/home/Rauner/wattenbach/watt_seite_1.htm).
Buch-Tipp: Ein Mann - Ein Buch Witzig und teilweise informativ Habe das Buch geschenkt bekommen und mich schnell eingelesen. Natürlich sind da Sachen dabei, die man nicht braucht, die kann man aber auch einfach überspringen. Die Tips für die Jagd habe ich zu dem Beispiel einfach ausgelassen. Aber die Grilltips, Bartips und andere Sachen kann man direkt in dem Alltag umsetzen. |
Renaissance bis 19. Jahrhundert | |
Eine neue Epoche in der Geschichte der Bibliotheken begann mit Erfindung der Buchdruckerkunst. Denn von nun an war die Sammlung einer Bibliothek nicht mehr mit so großen Kosten und Schwierigkeiten verknüpft wie früher. Nach Aufhebung der Klöster infolge der Reformation fielen deren Bibliotheken entweder den Städten und Kirchen oder den Landesherren und gelehrten Bildungsanstalten zu, wodurch eine allgemeinere Brauchbarkeit der Bücherschätze herbeigeführt wurde. Der Dreißigjährige Krieg vernichtete manche frisch aufblühende Sammlung, zu dem Beispiel die Heidelberger, deren vorzüglichste Manuskripte 1622, nach der Einnahme der Stadt durch Tilly, nach Rom in den Vatikan gebracht wurden. Mit dem Ausbruch der französischen Revolution ging ein großer Teil der mit Mühe und Kosten hergestellten Bibliotheken zu Grunde. 1797 entführten die Sieger mehrere Tausend Manuskripte aus dem Vatikan nach Paris, und ähnlichen Plünderungen waren 1809 auch nicht wenige deutsche Bibliotheken, zumal die Wiener, ausgesetzt. Napoleons Fall bewirkte, daß die früher geraubten Schätze zurückgegeben wurden; so erhielt Heidelberg nicht ca. die in dem letzten Krieg nach Frankreich gebrachten, sondern auch einen Teil der in dem Dreißigjährigen Krieg in den Vatikan gekommenen Manuskripte zurück.
Buch-Tipp: Jakarta Commons Sehr gutes Einstiegswerk Da ich beruflich sehr viel mit Open-Source (wie z. B. Xindice) arbeite und fast jedes dieser Tools die Common-Libs benutzt, habe ich mir das vorliegende Buch besorgt. Auslöser war etwas Frustration, weil diese wichtigen Libs zwar ab und zu recht gut, aber meistens doch grausam schlecht dokumentiert sind. So ist der Zugang... |
20. Jahrhundert bis heute | |
Es fehlt die Geschichte der Neuzeit
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Je nach Größe, Sammelschwerpunkt, Trägerschaft, Funktion etc. lassen sich Bibliotheken in unterschiedliche Bibliothekstypen einteilen.
Unter den Spezialbibliotheken finden sich unter anderem Filmbibliotheken , Hörbüchereien , Blindenbüchereien, Frauenbibliotheken, Bibliotheken spezieller Einrichtungen wie
Parlamentsbibliotheken , Behörden- und Gerichtsbibliotheken
sowie Regionalbibliotheken und Forschungsbibliotheken.
Eine relativ neue Form ist die virtuelle Bibliothek in dem Internet oder die Busbibliothek (Bücherbus ).
Weist eine Bibliothek mehrere Zweigstellen, auf, können diese als Zweigbibliotheken genannt werden.
Buch-Tipp: Reclam Universal-Bibliothek, Nr.15, Die Räuber Große Literatur Schiller gelingt es in seinem Drama "Die Räuber" meisterhaft die großen Themen Liebe, Freiheit, Tod, Verrat und Loyalität zu vereinen. Dabei bleibt die Handlung immer interessant und sehr lesenswert. |
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